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Wertschätzung und Motivation der Mitarbeiter

Herausforderung für Unternehmen

„Jeder Betrieb muss erkennen, dass die Mitarbeiter das wertvollste Kapital für den Betrieb sind“, weiß der erfahrene Berater. „Und die Unverwechselbarkeit Ihrer Mitarbeiter ist der USP von morgen. Auf dem Arbeitsmarkt tut sich allerhand, insbesondere bei neuen und jüngeren Mitarbeitern können einige Chefs diese Veränderung bereits deutlich erkennen. Die Zeit der Zuwendung für die Anliegen jedes einzelnen Mitarbeiters wird weiter steigen.“ Germann sieht den Grund für diese Entwicklung in anderen Erwartungen an den Arbeitsplatz und veränderte Wertigkeiten der Mitarbeiter. Er ist überzeugt: „Es wird zukünftig nicht mehr ausreichen, einen Arbeitsplatz anzubieten und den Lohn rechtzeitig zu überweisen.“

Führungskräfte müssen in Zukunft mehr für ihre Mitarbeiter tun

Sie müssen

  • zeitgemäße Rahmenbedinungen für die Arbeit schaffen
  • ein angemessenes Arbeitsumfeld gestalten
  • einen Arbeitsplatz schaffen, an dem sich Mitarbeiter wirklich wohlfühlen können
  • den Sinn einer Tätigkeit vermitteln

Die nachhaltige Mitarbeiterzufriedenheit wird zum Profilierungsfaktor der Zukunft, das beginnt jedoch nicht erst bei neuen Mitarbeitern. Das Personal, das schon da ist, ist Testimonial für die Neuen. Nur wenn das zufrieden ist und gerne zur Arbeit kommen, erkennen sie, dass das, was der Chef beim Vorstellungsgespräch versprochen hat, wirklich stimmt. Dann ist die Chance groß, dass sie im Betrieb wirklich ankommen und bleiben.

Welche Möglichkeiten bieten sich an?

Wenn Arbeit und das gelebte Miteinander am Arbeitsplatz Spaß machen und die Strukturen transparent sind, werden positive Ergebnisse erzielt werden. Die Motivation für die Arbeit und den Betrieb kann durch neue Formen der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation erzeugt werden. „Hier bieten sich zum Beispiel Teamerlebnisse mit Spaßfaktor an“, empfiehlt Germann, „wenn solche Aktivitäten von der Betriebsleitung gefördert werden, intensiviert das den Zusammenhalt im Team. Wenn dadurch das Team erlebbar und authentisch wird und alle sichmit dem Betrieb und dessen Zielen identifizieren, dann haben Sie ein Fundament geschaffen.“

Am Anfang steht die Bildung von gegenseitigem Vertrauen. Hier gilt es dauerhaft die Unternehmenswerte zu vermitteln und diese mit Leben im Arbeitsalltag zu füllen. Bei den Mitarbeitern muss ein Klima von Offenheit und Veränderungsbereitschaft entstehen. Dies führt zu einem Mitwirken der Beteiligten.

Ein weiterer wichtiger Faktor: Nur wenn Mitarbeiter wissen, für welche Werte das Unternehmen und sein Team steht und stehen soll, können sie entscheiden, ob sie sich mit diesen identifizieren können. Daher hat der Chef die Aufgabe, seinem Team diese Werte immer wieder im täglichen Umgang zu vermitteln.

Wenn die Mitarbeiter diese Botschaft verstanden haben, das Klima prima ist und alle mit vollem Einsatz und Freude bei der Arbeit sind, gilt es, diese Stimmung aktiv zu vermarkten, natürlich immer im Rahmen der DSGVO.

Dies bedeutet: eine neue Rolle als Chef und Führungskraft

Erwin Germann weiß aus Erfahrung: „Die Wirkung des geänderten Verständnisses muss zunächst nach innen getragen werden. Denn erst, wenn die Botschaft bei den Mitarbeitern angekommen ist und gelebt wird, kann sie nach außen getragen werden.“ Dadurch entsteht eine Sogwirkung für andere Menschen - das gilt nicht nur für potenzielle Mitarbeiter, sondern auch für Kunden, die die gute Atmosphäre spüren und sich bei Ihnen wohlfühlen.

„Der Betrieb der Zukunft ist ein Platz, an dem Menschen sich wohlfühlen und mit Freude arbeiten, und damit die betriebswirtschaftliche Grundlage erzeugen, um die Zukunft für Betrieb und Mitarbeiter zu sichern“, fasst der eka–Berater zusammen. „Wir unterstützen Sie gerne bei diesem Prozess als Wegbegleiter!“

In: ekaflor-NEWS, Ausgabe 06/2019